Unterstützung für Erinnerung, Wachsamkeit und Zivilcourage


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„Was damals rechtens war, das kann heute nicht Unrecht sein“ – so versuchte der furchtbare frühere Marinerichter Hans Karl Filbinger in den 1970er-Jahren als Ministerpräsident von Baden-Württemberg sein Verhalten als Jurist im Nazi-Apparat nicht nur zu rechtfertigen, sondern für richtig zu erklären.

Wir meinen: Was damals Unrecht im Mantel der Justiz war (mit Hakenkreuzbinde an diesem Mantel), muss heute Verbrechen genannt werden.

Zahlreiche solcher Verbrechen fanden in Ludwigsburg ihren furchtbaren Abschluss. Dutzende von Männern wurden im Schießtal nach dem Willen des Nazi-Systems hingerichtet. Diese Morde müssen ein bleibender Aufruf zu Wachsamkeit und Zivilcourage sein – Wachsamkeit beim Wahrnehmen gesellschaftlicher Entwicklungen, wenn das Recht in Gefahr gerät, und Zivilcourage, um sich gegen solche Gefahren zu verbünden und zu wehren.

Darum ist das MahnDenkMal im Schießtal ein bleibend aktuelles Projekt – nach seiner Errichtung ist die pädagogische Begleitung wichtig. Darum ist jede Unterstützung dafür gut investiert, sei es persönliches Engagement, sei es eine Spende.

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Das Konzept des MahnDenkMals wurde von der Stolperstein-Initiative Ludwigsburg von Anfang an unterstützt.


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